GLAS, FOLIE UND PULVER

Material als Grenze.
Der Mensch als Antwort.

Material wird nicht eingesetzt – es greift ein. Glas, Folie und Pulver stehen dem Körper nicht gegenüber, sie wirken auf ihn ein. Sie begrenzen, verzerren und verschieben die Wahrnehmung. Der Mensch bewegt sich nicht frei im Raum. Er reagiert: auf Druck, auf Widerstand, auf Oberflächen, die trennen oder verbinden.

Glas zieht klare, harte Linien – es definiert und schneidet.
Folie bleibt flexibel und kontrollierend zugleich – sie spannt, umschliesst und hält fest.
Pulver legt sich auf den Körper, macht Bewegung sichtbar und hinterlässt Spuren.

Was entsteht, sind keine inszenierten Bilder, sondern Momente unter Einfluss – in denen Material, Form und Körper miteinander arbeiten.

Diese Serie ist kein Spiel mit Requisiten.
Sie ist eine Auseinandersetzung mit Präsenz unter Druck.

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Klassisch